Politnet mit über 50% Gewinnzuwachs

Das unabhängige Politportal politnet.ch konnte diese Woche über 50% an Sichtbarkeit zulegen. Mit einem Wert von 0.039 Punkten liegt es nur noch ganz knapp hinter der Luzerner FDP Website fdp-lu.ch mit 0.044 Punkten. Der Betreiber von Politnet.ch glaubt, dass man die FDP Luzern noch diese Woche überrunden wird. Seit dem Relaunch der Website erhöht sich auch laufend die Besucherzahl sowie die Verweildauer. Dies hat einen positiven Einfluss auf das Google-Ranking.

Politnet

Politnet_FDP Luzern

Das ist der Vorstand der FDP-Rain

Ich möcht hier kurz den Vorstand der FDP-Rain präsentieren. Vielleicht fragen Sie sich, warum die Gesichter abgedeckt wurden. Das hat damit zu tun, dass ich nicht wegen Persönlichkeitsverletzung verklagt werden möchte. Die Kantonsrätin Romy Odoni verklagte mich nämlich, als ich ein Bild von ihr in meinem Blog tratsch.ch veröffentlichte.
Frau Odoni habe ich deswegen hier gar nicht abgebildet, ich möchte mir weitere gerichtliche Auseinandersetzungen mit ihr ersparen.
Wenn aber jemand vom FDP-Vorstand hier namentlich genannt werden möchte, soll er sich doch bitte bei mir melden, z.B. dass ich sein Teilbild hier entfernen soll oder so.

FDP Rain

FDP Rain

Webhoster vieler FDP-Websites in Liquidation

Der Webhoster Brainwerk GmbH ist in Liquidation. Das spannende daran ist, dass dieser Hoster immer noch das Webhosting vieler FDP-Websites betreibt. Letztes Jahr waren diverse Homepages verschiedener Luzerner FDP Politiker über Monate nicht mehr erreichbar.
Der bekannteste Fall war der von der Kantonsrätin Romy Odoni. Da ihre Website nicht mehr funktionierte und in der gleichen Zeit ein Blogger über “ihre” Schwarze Liste STAPUK kritisch berichtete, verklagte sie kurzerhand diesen Blogger wegen “Computer-Hacking“.

Die Firma Brainwerk GmbH wird momentan liquidiert. Sobald das Verfahren abgeschlossen ist, werden alle Aktivitäten eingestellt. Die Domain brainwerk.ch wurde schon mal gelöscht. Der neue Inhaber dieser Domain ist ein Domainhändler. Sobald die Nameserver-Domain 4solution.ch gelöscht ist, werden auch alle FDP-Websites offline sein.

Hoffentlich zügelt Frau Romy Odoni ihre Website, bevor ihre Website wieder nicht erreichbar sein wird. Ansonsten kann ihr auch nicht einmal mehr die Spezialabteilung für Cyberkriminalität der Polizei Zürich mehr helfen. Ihr Anwalt der Kanzlei Fellmann Partner wird aber auch für diesen Fall der Fälle irgend eine Geschichte erfinden, damit er irgendjemanden verklagen und  wieder eine saftige Rechnung schreiben kann.

Brainwerk_LiquidationDie Domain brainwerk.ch bietet ein findiger Domainhändler bereits zum Kauf an.

Brainwerk

Brainwerk

 

Hans, wir danken dir!

Hans Kaufmann war ein begnadeter SVP-Politiker. Anfang 2014 trat er als Nationalrat zurück und löschte seine Website und seinen Domain-Namen.
Politnet.ch ist ein unabhängiges Politportal und möchte auch eine Art Archivfunktion von zurückgetretenen Politikern übernehmen. Aus diesem Grund habenr wir uns entschlossen, der Domain hanskaufmann.ch eine neue Heimat zu geben und die Domain auf uns zu verlinken.
Wie man bei Googe sieht, funktioniert das auch schon prima.
Hans, wird danken dir für deine politische Arbeit.

Hans Kaufmann

Hans Kaufmann

Sieht so eine FDP-Homepage aus?

Bei der FDP bekommt jeder Politiker die gleiche Website vorgesetzt. Was er dann draus macht, bleibt ihm überlassen. Manchmal stehen die Politiker auf verlassenem Posten, wenn es ums Internet geht, das ist auch bei den Liberalen der FDP nicht anders.
Gerade die Politikerinnen der FDP tun sich schwer mit ihrer eigenen Homepage. Da steht oft ein “Herzlich willkommen” oder “Hallo auf meiner Website” und weitere nichtssagende Begrüssungstexte.

Die Website von Romy Odoni liegt seit einem Jahr brach

Besonders schwer betroffen ist die Website von der Kantonsrätin Romy Odoni. Leider konnte ihr Webhoster auch nicht weiterhelfen. Der Hoster stellte ihr letztes Jahr sogar mehrere Monate die Website ab, da es ein technisches Problem gab. Wie es die Liberalen in so einer Situation immer machen, wird nicht nach einer Lösung des Problems gesucht, sondern ein Schuldiger erfunden. In diesem Fall war ich das und Frau Odoni verklagte mich bei der Staatsanwaltschaft Zürich – Abteilung Cyberkriminalität (!) – wegen Computerhacking.
Die Politikerin Romy Odoni musste die Klage aber inzwischen zähneknirschend zurückziehen, da die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der Provider seinen Dienst einstellte…

Der aktuellste Beitrag mit dem Titel “Sommerpause” ist übrigens vom letzten Jahr…

Romy Odoni Homepage

Romy Odoni Homepage

 

Darf man eine Politikerin als bösartige Hexe karikieren?

Widmer Schlumpf HexePolitiker müssen zuweilen viel einstecken können. Gerade Bundesrätinnen werden scharf kritisiert und manchmal auch persönlich angegriffen. Darf man aber eine Bundesrätin als bösartige Politikerin hexenartig darstellen? Ist das nicht Persönlichkeits- oder sogar Ehrverletzung?

Das Hexen-Bild von Eveline Widmer-Schlumpf wurde sogar auf einen VW-Bus aufgemalt und kurvte durch die ganze Schweiz. Der Blick berichtete vor einem Jahr darüber.

Jetzt taucht das Bild der Hexen-Politikerin in der aktuellen Weltwoche in einem Artikel von Thomas Matter (SVP) wieder auf. Anscheinend ging die Bundesrätin nicht rechtlich gegen diese Verunglimpfung an. Vielleicht war sie auch klug genug einzusehen, dass man als Politikerin eine kritische Karikatur aushalten muss. Es gibt Politikerinnen wie eine Romy Odoni (Kantonsrätin FDP Luzern) die rechtlich gegen Personen vorgehen, die sie als ältere Person karikieren.

Als was möchten Sie lieber dargestellt werden: Als eine hässliche Hexe oder als eine liebenswürdige Grossmutter?
Mit dieser Frage beschäftigt sich momentan das Bezirksgericht Hochdorf und das Bezirksgericht Zürich. Fortsetzung folgt…

Hans Kaufmann (SVP) auf Politnet

Der SVP-Politiker Hans Kaufmann ist neu auf Politnet.ch vertreten.

Als Vertreter der Schweizerischen Volkspartei (SVP) des Kantons Zürich wurde Hans Kaufmann erstmals bei den Wahlen 1999 in den Nationalrat gewählt. Er ist seit 1999 Mitglied der Kommission für Wirtschaft und Abgaben und seit 2007 der Delegation EFTA/Europäisches Parlament. Er war von 2001 bis 2007 Mitglied der Finanzkommission und von 2007 bis 2011 der Kommission für Rechtsfragen, des Weiteren war er von 2003 bis 2007 als Stellvertreter in der Parlamentsdelegation beim Europarat.

Im März 2014 kündigte er seinen Rücktritt auf Anfang Mai 2014 an. Als Hauptgrund nannte er die «wenig erbauliche Zusammenarbeit mit dem Bundesrat und einigen Hinterleuten in Themen, die den Finanzplatz, Steuern und internationale Abkommen betreffen».

Wir freuen uns, Hans Kaufmann auf Politnet begrüssen zu dürfen.

Quelle: Wikipedia

Internet-Fail: FDP ohne Domainstrategie

Nachdem die FDP Oberaargau ihre Domain fdp-oberaargau.ch nicht verlängerte und diese gelöscht wurde, bekommen sie Gastrecht bei der FDP Langenthal unter der Adresse fdp-langenthal.ch.

Die Kantonalparteien der FDP haben immer die Domain fdp-xy.ch, also z.B. fdp-be.ch oder fdp-ag.ch. Die Orts- und Regionalparteien haben aber die Strategie, nach dem Kürzel FDP die Ortschaft anzuhängen wie z.B. fdp-erstfeld.ch oder fdp-signau.ch

Da der Oberaargau kein Teil des Kantons Aargau ist, wie man meinen könnte, sondern nur ein Bezirk von Bern, macht es wenig Sinn auf die Domain fdp-oag.ch auszuweichen.
Ich finde es schade, dass die FDP es verpasst hat, Domains wie fdp-bern.ch, fdp-basel.ch, fdp-zuerich.ch oder fdp-aargau.ch zu registrieren.
Denn gemäss Google wird nicht nach “fdp be” (10x/Mt) sondern nach “fdp bern”(170x/Mt) gesucht.

Und dabei könnte man annehmen, eine Parteiführung kann strategisch denken. Nicht bei der FDP! Die FDP-Politiker verrennen sich lieber in sinnlose Rechtsstreitigkeiten, statt eine klare Domain-Strategie zu verfolgen und Suchmaschinenoptimierung zu betreiben.
Ich lache mir ins Fäustchen und geniesse es zuzusehen, wie kopflos diese angeblichen FDP-Strategen herumturnen.

FDP Oberaargau vergisst Domain-Rechnung zu bezahlen

Die FDP Oberaargau hat eine Internetadresse unter www.fdp-oberaargau.ch, besser gesagt sie hatte eine. Denn die jährliche Rechnung über Fr. 15.50 wurde jetzt einfach nicht bezahlt. Auch die Mahnungen der Switch wurden nicht berücksichtigt. Und als dann die Domain von Switch deaktiviert wurde, nahm sich auch niemand die Zeit, mit Switch zu telefonieren und den kleinen Betrag zu bezahlen.

FDP Oberaargau blamiert sich

Die Domain wurde gelöscht und wieder für jedermann zur Registrierung freigegeben. Der Betreiber dieses Portals sammelt verwaiste Domains, die aber noch über viele Backlinks verfügen. Warum die Domain fdp-oberaargau.ch gelöscht wurde, entzieht sich seinen Kenntnissen. Jetzt hat sich jemand gemeldet und verlangt die Domain heraus. Eigentlich keine Problem, wenn man dafür bereit ist, den “Dummenzuschlag” zu bezahlen, da man selber zu blöd war die Domain-Rechnung zu bezahlen.

Wenn man aber nicht bereit ist, dieses “Schmerzensgeld” zu bezahlen und man mit rechtlichen Schritten droht, ist man hier an der falschen Adresse.
Das probierte schon eine gewisse Kantonsrätin Romy Odoni (FDP Luzern). Die bezichtigte den Schreiber dieses Beitrages des “Computer-Hackings“, da ihre Website bei Google nicht mehr auffindbar war.

Die Frage ist: Will sich die FDP Oberaargau wirklich blamieren? Die Drohung mit einer Klage ist lächerlich, wenn nicht sogar ein Nötigungsversuch.
Wer nur schon mit einer Klage droht, treibt den “Dummenzuschlag” weiter in die Höhe…

Romy Odoni auf Parlament.lu

Frau Romy Odoni (FDP Luzern) kandidiert auch dieses Mal für den Kantonsrat Luzern. Als ausgewiesene FDP-Politikerin setzt sich Frau Odoni sehr stark für eine liberale Wirtschaft und eine freie und offene Gesellschaft ein. Es freut uns deshalb umso mehr, dass sich Frau Odoni wieder für weitere vier Jahre als liberale Politikerin zur Verfügung stellt. Wer Romy Odoni kennt, weiss, dass sie mit viel Herzblut und Engagement politisiert und sich für eine bessere Welt einsetzt. Ihr grösster Erfolg bezeichnet sie die Einführung der Schwarzen Liste STAPUK, als dessen Motionärin sie sich auszeichnet.
Wir wünschen Frau Odoni weiterhin viel Kraft und Erfolg.

FDP Luzern im Sinkflug

Die FDP Kanton Luzern befindet sich im Sinkflug, zumindest was die Sichbarkeit im Internet anbelangt.
Die Sichbarkeit ist je höher, desto mehr wichtige Suchanfragen bei Google auf der ersten Seite angezeigt werden. Eine Website, die zu vielen wichtigen Keywords angezeigt wird, hat eine hohe Sichtbarkeit und entsprechend viele Besucher.

Die FDP Luzern (www.fdp-lu.ch) verlor innert einer Woche unglaubliche 28% an Sichtbarkeit. Für eine Internetfima wäre das katastrophal und wäre mit verherenden finanziellen Problemen verbunden.
Kein Problem für eine politische Partei wie die FDP Luzern. Ich bin mir sicher, dass das nicht einmal jemand bemerkte, wieso auch. Seit ein Webmaster der FDP vor einem halben Jahr einfach mal so eine handvoll Websites abstellte, bemerkte das auch niemand.
Nur Frau Romy Odoni. Blöderweise meinte sie, ihre Homepage wäre von einem Computer-Hacker angegriffen worden.
Frau Romy Odoni (Kantonsrätin, FDP Rain) nahm diesen “Angriff” auf ihre Website sehr ernst und meldete den Hackerangriff bei der zuständigen Stelle für Cyberkriminalität…

Zum Schluss stellte sich heraus, dass ihr Provider (ein Parteikollege…) den Hobby-Betrieb der Website eingestellt hat.

Die “Verlierer” der FDP Luzern

Das sind die “Verlierer” der FDP Luzern:
(Website www.fdp-lu.ch im Vergleich vom 1.1.2014 und 4.5.2014)

Peter Schilliger (weggefallen, vorher Platz 21)
Yvonne Ruckli (weggefallen, vorher Platz 29)
Philipp Müller (weggefallen, vorher Platz 49)
Guido Graf (Platz 56, minus 23)

Der einzige Gewinner ist Georges Theiler (Platz 4, plus 10) und neu dazu gekommen ist Damian Meier (Platz 33, neu).

FDP Luzern

FDP Luzern

FDP Luzern: Inoffizieller FDP-Blog ist online

Der erste politisch unabhängiger und inoffizieller FDP-Politblog der FDP Luzern ist online.
Mit FDP-Blog.ch hat der Betreiber Max Ruchti einen neuen Blog ins Leben gerufen und möchte die vielen interessanten Medienmitteilungen der FDP Luzern sowie die Leserbriefe der FDP Politiker online zugänglich machen.

Besuchen Sie jetzt den neuen FDP-Blog der FDP Luzern.

Romy Odoni: Kommission befürwortet Neustrukturierung der Beitragserhebung beim Arbeitslosenhilfsfonds

Die Kommission Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit (GASK) spricht sich mit deutlicher Mehrheit für den Gesetzesentwurf über die Arbeitslosenversicherung und den Arbeitslosenhilfsfonds aus. Die GASK beantragt dem Kantonsrat zwei Ergänzungen: Der Zweck des Fonds soll im Gesetz präzisiert werden, ausserdem wird die Herabsetzung der Obergrenze der Arbeitsgeberbeiträge gefordert.

Der Gesetzesentwurf (B 96) sieht vor, die Beiträge für den Arbeitslosenhilfsfonds neu jährlich durch die Familienausgleichskassen zu erheben. Davon verspricht man sich eine Reduktion des bürokratischen Aufwandes. Die Beibehaltung des Arbeitslosenhilfsfonds wird von der GASK grossmehrheitlich begrüsst und die vorgeschlagenen Vereinfachungen der Beitragserhebung werden befürwortet.

Die Kommission beantragt zuhanden des Kantonsrates eine präzisierte Zweckbindung der Gelder auf Gesetzesstufe: Die Mittel sollen nebst der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und der Gestaltung einer wirksameren Arbeitsvermittlung ausschliesslich an die Förderung der Integration von ausgesteuerten Arbeitnehmerinnen und -nehmern in den 1. Arbeitsmarkt gebunden sein.

GASK fordert niedrigere Obergrenze der Arbeitgeberbeiträge

Der Beitragssatz für die Arbeitgeber wird von der Regierung abhängig von der Höhe der Reserven im Arbeitslosenhilfsfonds festgelegt. Erfahrungsgemäss benötigt es einen Beitragssatz von 0.064 Promille der jährlichen Lohnsumme der Arbeitgeber, um den Mittelbedarf des Fonds zu decken. Die Kommission erachtet die von der Regierung vorgeschlagene Obergrenze von 0.2 Promille als zu hoch und beantragt eine Absenkung auf 0.1 Promille. Ein Grossteil der GASK ist der Ansicht, dass der Regierung damit genügend Bewegungsfreiheit bleibt. Eine Kommissionsminderheit beurteilt diese Senkung als negativ und vertritt die Meinung, dass angesichts des Schnürens von vergangenen, aber auch künftigen Sparpaketen der regierungsrätliche Handlungsspielraum in diesem Bereich nicht zu restriktiv ausgestaltet werden dürfe.

Die Botschaft wurde an der Sitzung vom 10. März 2014 unter dem Vorsitz von Romy Odoni (FDP) vorberaten und wird voraussichtlich in der März/Aprilsession 2014 im Kantonsrat behandelt.

Kontakt
Romy Odoni
Präsidentin der Kommission Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit
Tel. 079 219 81 20 (heute von 14-15 Uhr)

http://www.lu.ch/verwaltung/staatskanzlei/drucksachen/medienmitteilungen/Medienmitteilung_Details?id=11629

Schwarze Liste: Krankenkasse Zum Arzt? Kann ich mir nicht leisten!

Immer mehr Leute verlieren das Recht auf eine umfassende Gesundheits­versorgung. Und niemand protestiert dagegen.

Notfall oder nicht? Wer seine Krankenkassenprämien nicht bezahlt, wird möglicherweise nicht behandelt.

Wer in der Schweiz einen Arzt oder eine Klinik aufsucht, nimmt an, dass dort alles getan wird, was zur Heilung beitragen könnte. Schliesslich legt jeder Mediziner das vom Weltärzteverbund 1948 beschlossene Genfer Gelöbnis ab: «Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.» Und auch die Bundesverfassung verspricht: «Bund und Kantone setzen sich in Ergänzung zu persönlicher Verantwortung und privater Initiative dafür ein, dass jede Person die für ihre Gesundheit notwendige Pflege erhält.»

Tatsächlich jedoch verlieren immer mehr Menschen in der Schweiz den Zugang zu «notwendiger Pflege». Wer nicht zahlen kann, wird allen Schwüren und hehren Worten zum Trotz zum Patienten zweiter Klasse.

405’000 Versicherte wurden betrieben

Daniela Bühler* aus Winterthur zum Beispiel, dreifache Mutter um die vierzig, seit sieben Jahren Witwe. Zwei ihrer Kinder sind noch in Ausbildung. Die Putzjobs, mit denen sie ihre Familie über Wasser hält, schiessen ihr in den Rücken; wenn er zu stark schmerzt, muss sie zu Hause bleiben, doch dann fehlt bald das Geld. «Die Krankenkassenprämien für die Kinder bezahle ich immer», sagt sie. Für ihre eigene Gesundheit reicht das Haushaltsbudget dagegen häufig nicht aus – die Rechnungen bleiben liegen. Den Therapeuten, den ihr der Hausarzt wegen des Rückens empfohlen hat, sucht sie aus Angst vor weiteren Kosten gar nicht erst auf.

Mittlerweile betrifft jede fünfte Betreibung in der Schweiz die Forderung einer Krankenkasse. Laut Bundesamt für Gesundheit wurden 2011 405’039 Versicherte von ihrer Krankenversicherung betrieben. Obwohl im Jahr 2011 4,26 Milliarden Franken Prämienverbilligungen ausbezahlt wurden. Bis Anfang 2012 verhängten Krankenkassen kurzerhand einen Leistungsstopp, wenn Versicherte ihre Prämien nicht bezahlten. Weil es jedoch immer wieder zu dramatischen Fällen von unterversorgten Patienten kam, revidierte der Bund das Krankenversicherungsgesetz. Seit Anfang 2012 übernehmen die Kantone 85 Prozent der ausstehenden Prämien. Im Gegenzug ist es den Versicherern zwar nicht mehr erlaubt, Leistungsstopps zu verhängen. Doch dafür können Kantone Versicherte, die wegen ausstehender Prämien betrieben werden, auf schwarze Listen setzen, die von Ärzten, Kliniken, Therapeuten und Apotheken eingesehen werden können; wer darauf auftaucht, wird nur noch im Notfall behandelt. Das grosse Manko dieser Listen: Sie unterscheiden nicht zwischen Versicherten, die nicht bezahlen wollen, und jenen, die nicht bezahlen können.

Säumige Zahler «managen Budget falsch»

Rechtsbürgerliche Politiker kümmert das wenig. Vertreter der SVP forderten bereits 2009 die Aufhebung des Krankenkassenobligatoriums; die Idee, dass nur noch zum Arzt gehen können soll, wer seine Prämien bezahlt hat, findet inzwischen breite An­erkennung. So schrieb die Luzerner FDP-Kantonsrätin Romy Odoni, Mitinitiantin der schwarzen Liste im Kanton Luzern, in der entsprechenden Motion: «Stossend ist, dass Leute, die ihr Haushaltsbudget falsch managen, keinerlei Leistungsein­schrän­kun­gen zu befürchten haben.» An Menschen, deren Budget zu gering ist, als dass es viel zu «managen» gäbe, schien sie nicht zu denken – in einem Leserbrief unterstellte sie säumigen Prämienzahlern dafür lieber pauschal, sie verjubelten ihr Geld: «Wer seine Prämie nicht bezahlt und dafür lieber in die Ferien fährt, kann das machen, hat aber keinen Anspruch auf medizinische Leistungen, ausser im Notfall.»

Nicht viel anders klingt es bei Urs Oehninger, dem Leiter des Betreibungsamts Regensdorf. Im «Zürcher Unterländer» verkündete er: «Wäre der Versicherungsschutz nicht obligatorisch, hätten jene, die das System ausnützen, einfach keinen Schutz mehr und wären auch selber schuld.»

Wer aber sind denn die Leute, die ihre Prämien nicht bezahlen? Und nützen sie tatsächlich alle das System aus? Mario Roncoroni, Mitarbeiter der Berner Schuldenberatung, kennt sie – 40 Prozent seiner Klienten haben Ausstände bei der Krankenkasse. Und klar, sagt Roncoroni, es gebe sie, die meist jungen Erwachsenen, die falsche Prioritäten setzten: «Sie denken: ‹Ich bin gesund, die Krankenkasse brauche ich im Moment nicht, ich zahle lieber die Miete und die Handyrechnung.› » Allerdings ist mit dieser Wahlfreiheit schnell Schluss: Wer wegen offener Prämienrechnungen betrieben wird und die Ausstände dennoch nicht begleicht, der wird gepfändet. Monate- oder gar jahrelang willentlich Geld für alles andere als die Krankenkasse auszugeben, wie es manche Politiker säumigen Versicherten vorwerfen, ist daher gar nicht möglich.

Das ist ein Gastartikel vom Beobachter

http://www.beobachter.ch/geld-sicherheit/krankenkasse/artikel/krankenkasse_zum-arzt-kann-ich-mir-nicht-leisten/

Internet-Fehde gegen Luzerner FDP-Politikerin Romy Odoni

Auf den ersten Blick schien es, als sei die Website von der Politikerin selbst erstellt und verfasst worden. Vor wenigen Tagen nun wurde das Plagiat der FDP-Kantonsrätin Romy Odoni nach viermonatigem Betrieb vom Netz genommen. Dies, nachdem das Bezirksgericht Hochdorf dem Urheber den weiteren Betrieb der Seite mit einer superprovisorischen Verfügung verboten hat. Der Autor versuche offensichtlich, der Politikerin einen «maximalen persönlichen und politischen Schaden zuzufügen», so die gerichtliche Begründung. Die Betroffene will nichts mehr dazu sagen: «Kein Kommentar.» Ihr Anwalt erklärt: «Die Äusserungen sind herabsetzend und ehrverletzend.»

Der Urheber der falschen Website heisst Max Ruchti. Überraschend transparent gibt er sich über ein paar Clicks zu erkennen. Er betreibt mehrere Blogs, in denen er seine Meinung wiedergibt.

Das Heikle an seiner falschen Website über Romy Odoni: Auf dem Blog war der Autor selbst nicht erkennbar. Der Kontext zeigte jedoch schnell, dass die Seite wohl nicht selbst von der Politikerin verfasst wurde: Neben einem grossen Porträt-Bild wurde stets das Anagramm «Omi Rodony» verwendet. Es folgten unter anderem fragwürdige Äusserungen wie: «Als Omi in der FDP setze ich mich für Leute wie mich ein, stur, hartnäckig und etwas dement.»
Weiterhin Dutzende Blog-Einträge zugänglich

Doch auch wenn das Bezirksgericht Hochdorf dem Treiben ein Ende zu bereiten versucht: dass es kaum möglich ist, im Cyberspace gegen erfahrene Seitenbetreiber vorzugehen, zeigen Ruchtis Einträge aus verschiedenen Blogs. Diese halten sich hartnäckig. Auf Google führt die Suche nach ihrem Namen weiterhin zu Treffern, die zu Drittseiten führen, die von Ruchti erstellt wurden.

Das Ganze hat System. Es scheint, als sei die gegen die Politikerin aus Rain geführte Kampagne in ihrer Intensität aussergewöhnlich. Mark Balsiger, Politikexperte und Spezialist für Medienarbeit, hat eine Aktivität in dieser Heftigkeit nur selten beobachtet.  «Da wird eine Politikerin systematisch angegriffen und diffamiert. Niemand sollte sich so etwas bieten lassen.»

Allerdings ist ohne Einlenken des Urhebers nicht viel zu machen. Die Einträge von Max Ruchti sind verwoben und für die Ergebnisse der Suchmaschinen optimiert. Nach eigenen Angaben betreibt der selbständige, 39-jährige Internet-Spezialist und Domain-Händler hunderte Blogs und Domains, alles mit vollständiger Transparenz und mit Namen – mit Ausnahme dieser einen Seite, die er nun abschalten musste. «Ich will nicht, dass Romy Odoni persönlich, sondern als Politikerin betroffen ist.», sagt er gegenüber zentral+. «Als Politikerin sollte sie auch etwas einstecken können.»
«Ich engagiere mich politisch»

Doch was treibt Ruchti zu einer solchen Aktivität? Seine Motivation ist die Tatsache, dass Romy Odoni als Kantonsrätin die Hauptinitiantin der «Schwarzen Liste» für säumige Zahler der Krankenkassenprämie ist. Nach Odonis Angaben auf politnetz.ch ihr «grösster Erfolg».

Das Instrument wurde 2012 eingeführt und war anfänglich umstritten, weil zu viele Personen fälschlicherweise auf diese Liste geraten sind. Wer darauf verzeichnet ist, erhält nur in Notfällen Medizinische Betreuung. Inzwischen sind die Listen korrigiert worden.

Max Ruchti war einer, der aus Versehen auf diese Schwarze Liste kam. Er hatte vor seinem Umzug von Luzern nach Zürich die eine Rechnung doppelt bezahlt, die andere wurde von seiner Krankenkasse lange gemahnt. Es stellte sich als Missverständnis heraus. Aber der Eintrag auf der Schwarzen Liste blieb. Max Ruchti war verärgert und wollte dies auch kundtun, wie er sagt. «Romy Odoni ist einfach die Symbolfigur dafür», verteidigt er sich.
Gerichtliche Einigung angestrebt

Ruchti steht nach wie vor zu seinem Gesamtwerk im Internet. Er betont, man müsse das Ganze mit Humor nehmen. Und es sei politisch, nicht persönlich motiviert. Aber der rechtlichen Gratwanderung seiner verbalen Angriffe ist sich der Blogger durchaus bewusst. Er kenne das.

Sein Vorgehen ist nicht ganz neu. Schon in früheren Fällen habe er schon jemanden als «Dummkopf» bezeichnet. «Aber die Anzeige wurde vor Gericht nicht angenommen und abgeschrieben, da ich mich dafür entschuldigt und den Eintrag gelöscht hatte.» Eine weitere Anzeige wegen Ehrverletzung sei noch hängig, würde wohl aber auch abgeschrieben werden, da dies eine Reaktion auf eine Provokation gewesen sei. Auch dies aus einem anderen Fall.

Inzwischen scheinen die Parteien aufeinander zuzugehen. Max Ruchti hat mit dem Anwalt von Romy Odoni gesprochen. «Auch er wäre an einer aussergerichtlichen Einigung interessiert», zeigt sich der Domain-Händler überzeugt. «Er wird mir eine mögliche Vereinbarung zuschicken und dann kann das Ganze geregelt werden», sagt Ruchti.

Das ist ein Gastartikel von Zentralplus

http://www.zentralplus.ch/de/news/politik/28414/Internet-Fehde-gegen-Luzerner-FDP-Politikerin.htm

Mobbing-Attacke im Web gegen FDP-Politikerin Romy Odoni

Über Monate war eine irreführende Internetseite über eine Luzerner FDP-Kantonsrätin online. Ein Gericht hat nun entschieden, dass die Seite gelöscht werden muss.

Die Website mit Namen omi-rodony.ch hatte der M. R.* (39) im Juni aufgeschaltet. Sie machte laut zentralplus.ch auf den ersten Blick den Anschein, als sei sie von der Luzerner FDP-Kantonsrätin Romy Odoni erstellt worden. Tatsächlich handelte es sich aber um eine Fake-Site mit verletzendem Inhalt über die Politikerin. Nun musste M. R. die Website per Gerichtsbeschluss löschen. Begründung: Der Autor versuche offensichtlich, der Politikerin «maximalen persönlichen und politischen Schaden zuzufügen».

Luzerner Kantonsrätin Romy Odoni wehrt sich.

M. R. sagte gestern zu 20 Minuten: «Es war eine Satire-Seite, die sicher als Seitenhieb zu verstehen war, aber Kritik sollten Politiker einstecken können.» Als Grund gab er an, dass Odoni Hauptinitiantin der «Schwarzen Liste» für säumige Zahler der Krankenkassenprämie war, die 2012 eingeführt wurde. Er selbst sei wegen eines Missverständnisses auf der Liste gewesen.

Odoni will griffigere Gesetze

Laut Odoni war das Verhalten von M.R. jedoch beleidigend und ehrverletzend: «Er will mich als Person schlecht machen.» Sein Ziel sei, dass sie 2015 nicht mehr wiedergewählt werde. Trotz der gerichtlichen Verfügung mache M.R. weiter: «In letzter Zeit schreibt er täglich über mich auf einem Blog und wird immer dreister.»

«Ich werde alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um ihm Einhalt zu gebieten.» Auch werde sie sich für griffigere Gesetze gegen Internet-Mobbing einsetzen: «Man muss solchen Machenschaften einen Riegel schieben».

Das ist ein Gastartikel von 20Minuten Luzern

http://www.20min.ch/schweiz/zentralschweiz/story/Mobbing-Attacke-im–Web-gegen-FDP-Politikerin-11725977

Romy Odoni: Solidarität in der Krankenversicherung erhalten

Die Initianten argumentieren damit, dass die obligatorische Grundversicherung von den Kosten für Schwangerschaftsabbruch und Mehrlingsreduktion entlastet werden solle. Das kann ja wohl kaum die Hauptmotivation sein. Würde man den Schwangerschaftsabbruch nämlich aus dem Leistungskatalog streichen, so hätte dies Einsparungen von rund 8 Millionen Franken zur Folge. Auf die Gesamtkosten der obligatorischen Grundversicherung von 28 Milliarden pro Jahr könnte man mit dieser Massnahme lediglich 0.03 Prozent einsparen. Einen Teil der 8 Millionen Franken bezahlen die betroffenen Frauen mit ihrer Franchise und dem Selbstbehalt erst noch selber.
Was also bezwecken die Initianten wirklich ? Sie greifen die Fristenregelung an, einen mühsam errungenen Konsens. Seit ihrer Einführung im Jahr 2002 hat sie sich bewährt. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist im internationalen Vergleich tief und stabil.

Die Krankenversicherung beruht auf dem Grundsatz der Solidarität unter allen Versicherten. Würden nun einzelne medizinische Leistungen aus der obligatorischen Versicherung herausgebrochen, weil bestimmte Bevölkerungsgruppen diese Leistungen aus moralischen Gründen ablehnen, so würde unsere soziale Krankenversicherung ganz schnell auf wackligen Füssen stehen.

Ich sehe keinen Grund, an der geltenden Regelung etwas zu ändern. Deshalb lege ich am 9.Feruar ein überzeugtes Nein in die Urne.

Das ist ein Gastartikel von Frau Romy Odoni, FDP Luzern.
Quelle: http://fdp-politblog.ch/2014/01/romy-odoni-solidaritaet-in-der-krankenversicherung-erhalten/